Herkunftsland: Zentrales Afrika
Schulterhöhe: 40 - 43 cm
Gewicht: 9,5 - 11 kg
Alter: 12 - 14 Jahre
Farbe: schwarz, weiß, rot, schwarz-loh, gestromt mit weißen Abzeichen
Verwendung: Jagdhund, Begleithund

Der Basenji oder Kongo-Terrier (Congo-Dog) stammt aus dem zentralen Afrika und zählt zu der Gruppe der "urtümlichen" Hunde. Er gilt als sehr intelligent, ist jedoch mit einem starken Unabhängigkeitsdrang ausgestattet. Der Basenji braucht ausreichend sinnvolle Beschäftigung und kosequente Führung. Für Hundeanfänger und bequeme Menschen ist diese Hunderasse weniger geeignet.

Herkunft
Der Basenji stammt aus dem zentralen Afrika, wo er von den Briten entdeckt und seit Anfang der 1930er Jahre als Hunderasse gezüchtet wird. Er zählt zu der Gruppe der Ur-Hunde und damit zu den ältesten Hunden der Welt. Ähnlich wie Wölfe, bellen Basenjis nicht. Sie äußern sich in kurzen einsilbigen Lauten und sie "jodeln". Die Ursprünglichkeit der Basenjis wird auch dadurch deutlich, dass Hündinnen - so wie Wölfinnen - meist nur einmal im Jahr läufig werden. Der Basenji wurde und wird von den Ureinwohnern Zentralafrikas als Jagd- und Treibhund eingesetzt. Sie besitzen daher einen sehr starken Jagdtrieb, einen hervorragenden Geruchssinn und sind aufgrund ihres schlanken Körperbaus sehr beweglich und geländegängig.

Erscheinungsbild
Der Basenji ähnelt vom Typ her dem Spitz. Sein Fell ist sehr kurz, glänzend und fein. Seine Erscheinung ist grazil und elegant. Mit seiner zarten Statur, den relativ hohen Läufen und dem markanten Ringelschwanz erregt der Basenji jedenfalls Aufmerksamkeit. Sein Fell ist rot-weiß, schwarz-weiß, gestromt-weiß oder dreifarbig. Das Weiß muss sich an Pfoten, Brust und Schwanzspitze befinden, fakultativ an Schnauze, Hals, Beinen, es soll jedoch nie über überwiegen. Besonders rassetypisch sind auch die spitzen Stehohren und die vielen feinen Falten auf seiner Stirn.

Charakter
Der Basenji ist sehr wachsam, bellt aber nicht.
Typisch für ihn ist seine eher glucksende, dem Jodeln ähnliche Lautgebung, welche er z. B. zur Begrüßung seiner Menschen hören lässt.
Bemerkenswert ist seine Reinlichkeit, er putzt sich des Öfteren wie eine Katze. Das sehr kurze Fell benötigt kaum Pflege, haart wenig und riecht kaum.
Im gewohnten familiären Umfeld ist der Basenji sehr liebevoll, aufgeweckt und aktiv.
Fremden gegenüber können Basenjis reserviert sein.

Basenjis benötigen sehr viel Auslauf und eine sinnvolle Beschäftigung.
Aufgrund Ihres starken Unabhängigkeitsdrangs, lassen sich Basenjis nur ungern unterordnen. Hundesportarten kommen daher als Beschäftigung kaum in Frage.
Basenjis müssen liebevoll und konsequent erzogen werden und brauchen eine klare Führung.
Für Hundeanfänger ist ein Basenji daher nur bedingt geeignet.

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